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Unser heutiges Zusammensein steht ganz unter dem Eindruck des 10-jährigen WGH-Bestehens. Auch wenn wir unser Jubiläum  eher in stiller Weise begangen haben, sind wir als die zweite, stützende, wichtige Säule aller hier im Bruno-Dürigen-Institut betriebenen Studien doch in das aktuelle Geschehen mit einge-bunden.

Als der Wissenschaftliche Geflügelhof, das triumphierende Ass im Ärmel des BDRG, gestern vor zehn Jahren seine Pforten öffnete, hatte JUWIRA im ersten Jahr des Wirkens  seine berechtigte Existenz bereits unter Beweis gestellt. Und wenn wir bedenken, was die anfänglich nur 50, sich mehr als verdoppelte Mitglieder-zahl bis heute bewerkstelligt hat, dürfen wir uns in den Stolz einfügen, der  das Ansehen des Bundes stärkt.

Alle die von JUWIRA bislang unterstützten Projekte führten sogar weltweit für bemerkenswertes  Aufsehen in der Geflügelwissen-schaft mit Themen, denen sich der WGH ausdrücklich verschrie-ben hat, internationales Interesse auslöste, es zu fördern unser Vorhaben ist.

Im Hinblick auf die Öffentlichkeitsarbeit gilt  nach wie vor die Maxime: ins Gespräch zu kommen, im Gespräch bleiben, Stif-tungsgelder zu sammeln. Im Gedankengut sattelfest zu werden, überall wo es JUWIRA noch nicht ist. Nur durch hartnäckiges Wiederholen und Ersuchen beispielsweise, alljährlich wenigstens die Ausstellungsleitungen der Bundes- und Landesverbandsschau-en zum traditionellen Schalten der JUWIRA-Anzeige zu animie-ren, ist eine unserer gestellten Aufgaben.

Wo eigentlich Bereitschaft voraus gesetzt sein müsste – nämlich mit den Ausstellungsleitungen der Nationalen Bundessiegerschau-en  einen verlässlichen Partner zu haben, ist  dieser Wunsch, dort Fuß zu fassen, leider nicht immer erfüllt worden. Auch wenn von den Landesverbänden kaum Rückmeldungen kommen, sind wir mit der Durchsetzung erfolgreich. Was  erfreulich ist, sind einige noch nicht bemitgliedete Landesverbände nun doch bereit, unsere Werbung jedes Jahr zu schalten! Hierzu sei bemerkt, dass dieses Entgegenkommen wohl auf ein persönliches Verhältnis mit mir  zurückzuführen ist!? JUWIRA – und das stimmt eben doch nach-denklich – mehr oder weniger in seiner Wichtigkeit leider noch immer nicht so wirkungsvoll wahrgenommen wird.

Was zu denken gibt: Im Jahr zuvor sind sowohl alle 10 LV-Vorsitzende als auch deren Tierschutzbeauftragte  mit der Bitte angeschrieben worden, aus guten Gründen den Mitgliedern  den JUWIRA-Beitritt vorzuschlagen. Auf diese 20 Anschreiben gab es nur eine Resonanz. Die von Dr. Pfundt, dem Tierschutzbeauftrag-ten des Sächsischen Landesverbandes, der sich mit einer privaten Stiftung von 100 Euro erkenntlich zeigte. Eine Antwort gab es von keinem der Angeschriebenen,  auch konnte keinem der veröffent-lichten LV-Jahresberichte  ein Vermerk über einen solchen, den anwesenden Mitgliedern empfohlene Antrag entnommen werden. Eine Erwähnung im Tagesordnungspunkt: Eingänge oder Schrift-verkehr, wie es die allgemeine Geschäftsordnung vorsieht, sind nirgendwo nachzulesen. Ob die Durchsetzung wohl eine Frage des Mitgliedsbeitrages ist oder welche Gründe  es sein mögen, die hinter einer Ablehnung stehen wäre interessant, sie zu analysieren.

Die Zusammenarbeit mit der Fachpresse ist nach wie vor hervor-ragend und von bestem Einvernehmen geprägt. Sie wird wohl unser wirksamstes Sprachrohr für Mitteilungen bleiben, ganz abgesehen vom JUWIRA-Internetauftritt, den unser Fördermit-glied Wolfgang Berges pflegt. Ihm sei an dieser Stelle einmal Dank gesagt. Inwieweit dieses Medium in Anspruch genommen wird entzieht sich unserer Kenntnis, die Resonanz darauf ist  nicht feststellbar.

Nach wie vor nehmen wir unsere Aufgaben sehr ernst, Mitglied-schaften aufzubauen. Den Slogan: „Jedes Mitglied wirbt ein neues Mitglied“ dürfen wir  nicht aus den Augen verlieren – der Rasse-geflügelforschung zu liebe!

Zum Abschluss noch eine Bitte: Am nächsten Wochenende tagen in Bad Sassendorf das Zuchtbuch und die LV-Tierschutzbeauftragten. Neben anderen halten dort unsere beiden Damen: Frau Dr. Tiemann und Frau Dr. Fellmin vor dieser Ver-sammlung einen Vortrag über „10 Jahre Forschung am WGH“. Reden sie den Teilnehmern bitte in`s  Gewissen und verweisen sie auf JUWIRA, auf unseren Förderverein, der doch ein Wirken zugunsten der Rassegeflügelforschung erst möglich macht. Und, dass nur wir mit ihnen zusammen auf weite Sicht hinaus  die Zukunft  sichern können.